306 Milliarden Euro Online-Umsatz im Mittelstand – und trotzdem nutzen nur 22 Prozent der KMU digitale Vertriebskanäle ernsthaft. Diese Diskrepanz zeigt das eigentliche Problem: Die Digitalisierung im deutschen Mittelstand ist kein Technologie-Thema, sondern ein Entscheidungs-Thema. Wer 2026 noch zögert, überlässt Marktanteile den Wettbewerbern, die bereits handeln.
Das Wichtigste in KĂĽrze
- Online-Umsätze im Mittelstand erreichten 2024 laut KfW Research 306 Milliarden Euro – ein Plus von 11 Prozent
- Nur 22 Prozent der KMU nutzen digitale Vertriebskanäle, erzielen damit aber 27 Prozent ihres Umsatzes
- 40 Prozent der mittelständischen Unternehmen sehen den Fachkräftemangel als größte Hürde
- KI-Optimierung wird Pflicht: 86 Prozent halten Anpassungen fĂĽr KI-Suchmaschinen fĂĽr notwendig
- Ende-zu-Ende-Digitalisierung schlägt Insellösungen – agile Strategien mit Quick-Wins priorisieren
- Fördermittel bis zu 2.800 Euro machen den Einstieg in externe Beratung erschwinglich
Lesezeit: 8 Minuten
Inhaltsverzeichnis
- Der digitale Wandel im Mittelstand: Wo deutsche KMU 2025 wirklich stehen
- Die fĂĽnf zentralen Digitalisierungsherausforderungen fĂĽr KMU
- Digitale Vertriebskanäle: Wachstumspotenziale systematisch erschließen
- KI-Technologien strategisch einsetzen: Von Hype zu Wertschöpfung
- Agile Digitalisierungsstrategie: Der Fahrplan fĂĽr 2026
- Nächste Schritte: So starten Sie Ihre Digitalisierungsinitiative
Der digitale Wandel im Mittelstand: Wo deutsche KMU 2025 wirklich stehen
Die Zahlen klingen beeindruckend, doch sie erzählen nur die halbe Geschichte.
Der deutsche Mittelstand hat 2024 einen digitalen Umsatzrekord aufgestellt. Laut KfW Research stiegen die Online-Umsätze auf 306 Milliarden Euro – ein Plus von elf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das bedeutet für Sie: Der digitale Markt wächst schneller als der Gesamtmarkt. Wer jetzt nicht mitzieht, verliert relativ gesehen Marktanteile.
Doch schauen wir genauer hin: Nur 22 Prozent aller KMU erzielen überhaupt Umsätze über digitale Kanäle. Diese Gruppe erwirtschaftet im Schnitt 27 Prozent ihres Gesamtumsatzes online. Der Rest – also fast vier von fünf mittelständischen Unternehmen – lässt dieses Potenzial ungenutzt. Hier zeigt sich die eigentliche Zweiteilung des Mittelstands: eine digitale Speerspitze und eine breite Masse, die den Anschluss zu verlieren droht.
In Mainz erleben wir diese Diskrepanz besonders deutlich. Die Stadt investiert massiv in digitale Infrastruktur – Glasfaser, flächendeckendes WLAN, 5G-Ausbau. Die technischen Voraussetzungen sind da. Was fehlt, ist bei vielen Unternehmen die strategische Entscheidung, diese Infrastruktur auch konsequent zu nutzen.
📊 Digitaler Mittelstand 2024 Online-Umsätze im Mittelstand stiegen 2024 auf 306 Milliarden Euro – ein Plus von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Digitale Vertriebskanäle machen allerdings nur 5,9 Prozent der Gesamtumsätze aus. Quelle: KfW Research via Mittelstands-Bund
2026 wird zum Entscheidungsjahr für viele KMU. Die Rahmenbedingungen ändern sich: KI-gestützte Suchmaschinen verändern die Auffindbarkeit, Kunden erwarten digitale Self-Service-Optionen, und der Fachkräftemangel zwingt zur Prozessautomatisierung. Wer jetzt keine strategische Weichenstellung vornimmt, wird in zwei Jahren deutlich mehr Aufwand betreiben müssen, um aufzuholen.
Die fĂĽnf zentralen Digitalisierungsherausforderungen fĂĽr KMU
Die Hürden sind bekannt – doch ihre Wechselwirkungen werden unterschätzt.
Fachkräftemangel ist das Paradoxon der Digitalisierung. Einerseits bremst er: Wer keine IT-Spezialisten findet, digitalisiert langsamer. Andererseits treibt er: Wer keine Mitarbeiter für repetitive Aufgaben findet, muss automatisieren. 40 Prozent der mittelständischen Unternehmen sehen laut Zukunftspanel Mittelstand 2025 den Fachkräftemangel als größte Herausforderung. Das bedeutet für Sie: Digitalisierung ist keine Option mehr, sondern überlebenswichtige Anpassung.
- Budgetrestriktionen: Viele KMU haben keine dedizierte IT-Budget-Position. Digitalisierungsprojekte konkurrieren mit Tagesgeschäft und werden verschoben.
- Fehlende Digitalkompetenzen: Nicht die Technologie ist das Problem, sondern das Know-how, sie zu bewerten und zu implementieren.
- Integrationskomplexität: Neue Tools müssen in bestehende ERP-, CRM- und Buchhaltungssysteme eingebunden werden – oft eine unterschätzte Mammutaufgabe.
- Datensicherheit und Compliance: DSGVO, NIS2-Richtlinie, branchenspezifische Anforderungen – die rechtliche Komplexität wächst.
- Change-Resistance: Die beste Software nĂĽtzt nichts, wenn Mitarbeiter sie nicht nutzen oder aktiv sabotieren.
Wir bei Kai Kruel Unternehmensberatung GmbH sehen diese Herausforderungen täglich. Der entscheidende Unterschied zwischen erfolgreichen und gescheiterten Digitalisierungsprojekten liegt selten in der Technologieauswahl. Er liegt in der realistischen Einschätzung der eigenen Ressourcen und der Bereitschaft, externe Expertise dort einzuholen, wo interne Kompetenzen fehlen.
Aus der Praxis
Ein produzierendes Unternehmen aus der Region wollte seine Auftragsabwicklung digitalisieren. Nach drei gescheiterten Anläufen mit verschiedenen Softwarelösungen kam die Erkenntnis: Das Problem war nicht die Software. Das Problem war, dass niemand die bestehenden Prozesse vorher sauber dokumentiert hatte. Wir haben dann gemeinsam zuerst die Prozesse analysiert, dann erst die passende Lösung ausgewählt.
Die Lehre: Technologie folgt Prozess – nicht umgekehrt. Investieren Sie Zeit in die Prozessanalyse, bevor Sie Software kaufen.
Digitale Vertriebskanäle: Wachstumspotenziale systematisch erschließen
Die meisten KMU nutzen digitale Vertriebswege nicht – dabei liegt genau hier das größte Wachstumspotenzial.
Digitale Vertriebskanäle machen aktuell nur 5,9 Prozent der Mittelstandsumsätze aus. Der Anteil ist im Vorjahr um 0,5 Prozentpunkte gestiegen – das klingt nach wenig, bedeutet aber Milliarden-Verschiebungen. Für Ihr Unternehmen heißt das: Der Markt ist noch nicht gesättigt. Wer jetzt digitale Vertriebskanäle aufbaut, findet noch Spielraum für Differenzierung.
Der Aufbau digitaler Vertriebswege funktioniert am besten inkrementell. Nicht alles auf einmal, sondern Schritt für Schritt mit messbaren Zwischenzielen. Der Fehler vieler KMU: Sie wollen sofort einen vollständigen Online-Shop mit allen Produkten und scheitern an der Komplexität. Besser: Mit einer Pilotproduktgruppe starten, Prozesse etablieren, dann skalieren.
- Analyse des Vertriebsmix: Welche Produkte/Services eignen sich fĂĽr digitalen Vertrieb? Wo ist die Kundenerwartung bereits digital?
- Kanalauswahl: Eigener Webshop, Marktplätze wie Amazon/eBay, B2B-Plattformen oder digitale Serviceplattformen – jeder Kanal hat andere Vor- und Nachteile.
- Integration: Die größte technische Hürde ist die Anbindung an bestehende Warenwirtschafts- und Logistiksysteme.
- KPI-Definition: Was messen Sie? Conversion Rate, Warenkorbwert, Customer Acquisition Cost – ohne klare Metriken kein Lerneffekt.
💬 Unsicher, welcher digitale Vertriebskanal zu Ihrem Geschäftsmodell passt?
Kai Kruel Unternehmensberatung GmbH analysiert Ihre Vertriebsstruktur und entwickelt eine individuelle Digitalisierungs-Roadmap – pragmatisch und auf Ihre Ressourcen zugeschnitten.
In der Region Rhein-Main beobachten wir erfolgreiche Digitalisierungen vor allem bei Unternehmen, die hybrid denken. Sie ersetzen den persönlichen Vertrieb nicht, sondern ergänzen ihn digital. Ein Maschinenbauer bietet seinen Bestandskunden Ersatzteilbestellung über ein Online-Portal – während komplexe Neuanlagen weiter im persönlichen Gespräch verkauft werden. Diese Kombination reduziert Vertriebskosten bei Standardprodukten und schafft Zeit für wertschöpfende Beratung.
KI-Technologien strategisch einsetzen: Von Hype zu Wertschöpfung
KI ist kein Allheilmittel – aber in den richtigen Anwendungsfeldern ein echter Hebel.
Die Erwartungen an KI im Mittelstand schwanken zwischen überzogener Euphorie und pauschaler Ablehnung. Beide Haltungen führen zu Fehlentscheidungen. Der pragmatische Mittelweg: KI dort einsetzen, wo sie repetitive Aufgaben übernimmt und menschliche Kapazitäten für komplexere Tätigkeiten freisetzt.
Was viele unterschätzen: KI verändert nicht nur interne Prozesse, sondern auch die externe Sichtbarkeit. Laut bvik Trendbarometer Industriekommunikation 2026 halten 86 Prozent der Befragten die Optimierung für KI-Suchmaschinen für notwendig. Das bedeutet für Sie: Ihre Website und Ihre Inhalte müssen nicht nur für Google, sondern auch für ChatGPT, Perplexity und andere KI-Assistenten optimiert sein.
KI-Anwendungsfelder fĂĽr KMU: Aufwand vs. Nutzen
| Anwendungsfeld | Typischer Aufwand | Erwartbarer Nutzen | Empfehlung |
|---|---|---|---|
| Marketing-Automation (Content, E-Mail) | Niedrig | Mittel bis hoch | Sofort starten |
| Chatbot fĂĽr Kundenservice | Mittel | Mittel | Bei >50 Anfragen/Woche sinnvoll |
| Prozessautomatisierung (RPA) | Hoch | Hoch | Nur mit klarer Prozessdokumentation |
| Predictive Analytics | Sehr hoch | Situationsabhängig | Erst bei sauberer Datenbasis |
In unserer Erfahrung scheitern KI-Projekte im Mittelstand selten an der Technologie. Sie scheitern an fehlenden internen Regeln für den Umgang mit KI, an ungeklärten Verantwortlichkeiten und an der Erwartung, dass KI ohne menschliche Kontrolle funktioniert. Der erste Schritt vor jeder KI-Einführung: Klären Sie, wer für die Qualitätskontrolle der KI-Outputs verantwortlich ist.
- Optimierung fĂĽr KI-Suchmaschinen: Strukturierte Daten, klare Antworten auf typische Kundenfragen, Expertise-Signale auf der Website
- Content-Erstellung mit KI: Erste EntwĂĽrfe automatisieren, aber immer menschlich prĂĽfen und anpassen
- Kundenservice-Automation: Standardanfragen automatisieren, komplexe Fälle an Mitarbeiter eskalieren
- Interne Wissensmanagement: KI-gestĂĽtzte Suche in Dokumenten, FAQ-Generierung aus Supportanfragen
Agile Digitalisierungsstrategie: Der Fahrplan fĂĽr 2026
Eine Strategie ohne Umsetzungsplan bleibt Wunschdenken. So wird aus Theorie Praxis.
Die Stadt Mainz macht es vor: Die Digitalisierungsstrategie mainzDIGITAL wurde 2025 komplett neu ausgerichtet – mit agiler Handlungsgrundlage, klarem Change-Management-Fokus und dem Ziel einer Ende-zu-Ende-Digitalisierung bis 2026. Was für eine Stadtverwaltung funktioniert, funktioniert auch für KMU: Agile Methoden statt starrer Fünfjahrespläne.
Ende-zu-Ende-Digitalisierung bedeutet: Keine Insellösungen mehr. Wenn Sie die Auftragsannahme digitalisieren, muss auch die Produktion informiert sein, das Lager Bescheid wissen und die Buchhaltung automatisch die Rechnung erstellen können. Medienbrüche – also manuelle Übertragungen von einem System ins andere – sind die größten Effizienzkiller.
- Quick-Wins priorisieren: Was lässt sich mit geringem Aufwand verbessern? Digitale Terminvereinbarung, automatische Auftragsbestätigungen, E-Rechnungen – starten Sie dort.
- Change-Management ernst nehmen: Binden Sie Mitarbeiter früh ein. Workshops und Design-Thinking-Formate helfen, Widerstände abzubauen.
- Antizyklisch investieren: Wer in wirtschaftlich schwierigen Zeiten in Digitalisierung investiert, hat weniger Konkurrenz um Dienstleister und gĂĽnstigere Konditionen.
- Prototyping vor Rollout: Testen Sie neue Prozesse erst im kleinen Rahmen, bevor Sie sie unternehmensweit ausrollen.
Wir bei Kai Kruel Unternehmensberatung GmbH setzen auf integrierte Beratung: Strategie und Umsetzung aus einer Hand. Das vermeidet die typische LĂĽcke zwischen externer Strategieempfehlung und interner Umsetzungskompetenz. Denn die beste Strategie nĂĽtzt nichts, wenn niemand weiĂź, wie man sie operativ umsetzt.
Ein weiterer Vorteil, den viele KMU nicht kennen: Für Digitalisierungsberatung gibt es BAFA-Fördermittel bis zu 2.800 Euro. Das macht externe Expertise auch für kleinere Unternehmen erschwinglich. Die Antragstellung ist oft einfacher als gedacht – wir unterstützen bei der Fördermittelbeantragung, damit Sie sich auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren können.
Nächste Schritte: So starten Sie Ihre Digitalisierungsinitiative
Theorie verstanden – jetzt geht es an die Umsetzung. Diese vier Schritte bringen Sie ins Handeln.
Der größte Fehler bei der Digitalisierung: Zu lange planen, zu spät starten. Perfektionismus ist der Feind des Fortschritts. Lieber mit einer 80-Prozent-Lösung live gehen und iterativ verbessern, als zwei Jahre an der perfekten Lösung arbeiten und den Markt verpassen.
- Schritt 1 – Digitalisierungs-Check: Wo stehen Sie wirklich? Welche Prozesse sind bereits digital, welche analog? Wo sind die größten Reibungsverluste? Eine ehrliche Bestandsaufnahme dauert einen halben Tag – und spart Monate an Fehlentwicklungen.
- Schritt 2 – Stakeholder einbinden: Identifizieren Sie interne Champions – Mitarbeiter, die offen für Veränderung sind und Kollegen mitziehen können. Digitalisierung funktioniert nicht top-down allein.
- Schritt 3 – Externe Expertise nutzen: Für Strategieentwicklung und kritische Umsetzungsphasen lohnt sich externe Beratung. Sie bringt Erfahrung aus anderen Projekten mit und verhindert typische Anfängerfehler.
- Schritt 4 – Pilotprojekt definieren: Wählen Sie einen abgrenzbaren Bereich für den Start. Erfolgserlebnisse motivieren – und liefern Argumente für weitere Investitionen.
Für KMU in Mainz und der Region bieten wir einen strukturierten Einstieg: Vom Digitalisierungs-Check über die Strategieentwicklung bis zur Umsetzungsbegleitung – alles aus einer Hand. Unsere maßgeschneiderten Lösungen berücksichtigen Ihre spezifische Ausgangslage, Ihre Branche und Ihre Ressourcen. Kein Konzept von der Stange, sondern individuelle Beratung, die zu Ihrem Unternehmen passt.
Die Fördermittellandschaft macht den Einstieg zusätzlich attraktiv. Mit bis zu 2.800 Euro Förderung für qualifizierte Beratung reduziert sich Ihr Eigenanteil erheblich. Wir kennen die Anforderungen der BAFA-Förderung und unterstützen Sie bei der Antragstellung – damit Sie sich auf die inhaltliche Arbeit konzentrieren können.
Digitalisierungs-Checkliste fĂĽr KMU
Phase 1: Analyse (Woche 1-2)
- [ ] Prozesslandkarte erstellen: Welche Abläufe sind analog, welche digital?
- [ ] Schmerzpunkte identifizieren: Wo entstehen MedienbrĂĽche und manuelle Doppelarbeit?
- [ ] Quick-Win-Potenziale markieren: Was lässt sich mit geringem Aufwand verbessern?
- [ ] Stakeholder-Map erstellen: Wer muss eingebunden werden, wer kann Champion sein?
Phase 2: Strategie (Woche 3-4)
- [ ] Digitalisierungsziele definieren: Was soll in 12 Monaten erreicht sein?
- [ ] Budgetrahmen festlegen: Investitionssumme und laufende Kosten kalkulieren
- [ ] Fördermöglichkeiten prüfen: BAFA-Förderung beantragen
- [ ] Roadmap mit Meilensteinen erstellen: Quartalsweise Ziele setzen
Phase 3: Pilotprojekt (Monat 2-3)
- [ ] Pilotbereich auswählen: Abgegrenzt, messbar, mit motiviertem Team
- [ ] Technologieauswahl treffen: Anforderungen definieren, Anbieter vergleichen
- [ ] Schulungskonzept entwickeln: Mitarbeiter vorbereiten
- [ ] KPIs definieren: Wie messen Sie den Erfolg des Piloten?
Phase 4: Rollout und Skalierung (ab Monat 4)
- [ ] Pilot auswerten: Was hat funktioniert, was muss angepasst werden?
- [ ] Prozessdokumentation aktualisieren: Neue Standards festhalten
- [ ] Schrittweise auf weitere Bereiche ausweiten
- [ ] Regelmäßige Review-Termine etablieren: Monatliche Fortschrittskontrolle
Tipp: Speichern Sie diese Checkliste als Screenshot!
Fazit: Pragmatische Digitalisierungsstrategien fĂĽr KMU mit Fokus auf schnelle Umsetzbarkeit und messbaren ROI statt Technologie-Hype
Die Digitalisierung im Mittelstand ist keine Frage des Ob, sondern des Wie und Wann. Die Unternehmen, die jetzt strategisch investieren, werden 2026 und darüber hinaus die Gewinner sein. Mit agilen Methoden, klarer Priorisierung und der richtigen Mischung aus interner Kompetenz und externer Expertise gelingt der Wandel auch mit begrenzten Ressourcen. Der Schlüssel liegt in der konsequenten Umsetzung – nicht in perfekten Plänen.
Ihre nächsten Schritte:
- FĂĽhren Sie diese Woche eine ehrliche Bestandsaufnahme Ihrer digitalen Prozesse durch
- Identifizieren Sie die drei größten Schmerzpunkte mit dem höchsten Optimierungspotenzial
- Prüfen Sie Ihre Fördermittel-Berechtigung für externe Beratung
- Vereinbaren Sie ein unverbindliches Gespräch für einen strukturierten Digitalisierungs-Check
Sie wollen wissen, wo Ihr Unternehmen digital wirklich steht und welche Maßnahmen den größten Hebel haben? Kontaktieren Sie uns für einen individuellen Digitalisierungs-Check – mit konkreten Handlungsempfehlungen und Fördermittelberatung.
Häufig gestellte Fragen
Wie lange dauert eine realistische Digitalisierungsinitiative im Mittelstand?
Rechnen Sie mit 12 bis 18 Monaten für substanzielle Veränderungen. Erste Quick-Wins sind nach 4 bis 8 Wochen möglich. Entscheidend ist, nicht alles gleichzeitig anzugehen, sondern priorisiert vorzugehen. Ein Pilotprojekt liefert nach 2 bis 3 Monaten erste messbare Ergebnisse und Lerneffekte für die weitere Skalierung.
Welche Fördermittel gibt es für Digitalisierungsberatung?
Die BAFA fördert Unternehmensberatung für KMU mit bis zu 2.800 Euro. Die Förderquote liegt je nach Region und Unternehmenssituation bei 50 bis 80 Prozent. Voraussetzung ist, dass die Beratung von einem zugelassenen Berater durchgeführt wird. Wir bei Kai Kruel Unternehmensberatung GmbH unterstützen Sie bei der Antragstellung und sind als Berater zugelassen.
Brauche ich fĂĽr die Digitalisierung zwingend neue Software?
Nicht unbedingt. Oft liegen die größten Potenziale in der besseren Nutzung vorhandener Systeme. Viele Unternehmen nutzen nur 30 bis 40 Prozent der Funktionen ihrer bestehenden Software. Bevor Sie in neue Tools investieren, prüfen Sie, ob Ihre aktuellen Systeme nicht mehr können, als Sie derzeit nutzen. Neue Software ist dann sinnvoll, wenn sie echte Funktionslücken schließt oder Medienbrüche eliminiert.
Wie ĂĽberzeuge ich skeptische Mitarbeiter von der Digitalisierung?
Durch Einbindung statt Überrumpelung. Zeigen Sie konkret, welche nervigen Routineaufgaben durch Digitalisierung wegfallen. Binden Sie kritische Stimmen früh in Pilotprojekte ein – wer mitgestaltet, akzeptiert eher. Und schaffen Sie kleine Erfolgserlebnisse: Nichts überzeugt mehr als ein Prozess, der plötzlich reibungslos funktioniert.
Welche DigitalisierungsmaĂźnahmen haben den schnellsten ROI?
Erfahrungsgemäß bringen drei Bereiche den schnellsten Return: Erstens die Automatisierung von Dokumentenprozessen wie Rechnungen, Angeboten und Auftragsbestätigungen. Zweitens digitale Terminvereinbarung und Kundenkommunikation. Drittens die Integration von CRM und E-Mail-Marketing. Diese Maßnahmen amortisieren sich oft innerhalb von 6 bis 12 Monaten.
Quellen & Referenzen
-
[1]
Sachstandsbericht zur Digitalisierungsstrategie …Dieser Sachstandsbericht informiert ĂĽber den aktuellen Stand der Umsetzung der Digitalisierungs- strategie der Landeshauptstadt Mainz.
-
[2]
NewsblogDigitalisierung im Mittelstand: Basisprojekte wachsen stark – komplexe Aufgaben bleiben Spitzenreiter vorbehalten. Zwischen 2020 und 2023 haben 35 % der …
-
[3]
Trendbarometer Industriekommunikation 2026: KI wird zum …86 Prozent der Befragten halten die Optimierung fĂĽr KI-Suchmaschinen fĂĽr notwendig, da Recherchen zunehmend ĂĽber digitale Assistenten erfolgen.
-
[4]
Digitale InfrastrukturDie zunehmende Digitalisierung der Wirtschaft, der Verwaltung und auch des Privatlebens erfordert eine entsprechende, leistungsfähige Infrastruktur.
-
[5]
Aktuelle KfW-Studie: „Wettbewerb(sfähigkeit) neu denken“Vor allem die deutsche Industrie steckt in einer heftigen Krise, die Wettbewerbsfähigkeit ist bedroht. Eine aktuelle KfW-Studie analysiert die Lage, …
-
[6]
Digitale Stadt – Themenseite des Deutschen StädtetagesStädtetag aktuell 5 | 2025​​ KI verändert die Städte. Das Heft zeigt, wie Städte die Künstliche Intelligenz heute nutzen und was morgen möglich wird.
-
[7]
Geldvermögensbildung und AuĂźenfinanzierung in …Das Geldvermögen der privaten Haushalte ist im dritten Quartal 2025 deutlich gestiegen und lag zum Quartalsende bei 9.389 Milliarden Euro.
-
[8]
Digitalisierung und SoftwareinvestitionDie Industrie fokussiert ihre größten Investitionen auf 2026, wobei 59 % steigende Ausgaben und 20 % sogar eine starke Zunahme erwarten. Noch dynamischer …
Weitere Beiträge
Steigern Sie Ihr Geschäftspotenzial mit KKU Marketing
Sind Sie bereit, Ihre digitale Präsenz zu maximieren? Entdecken Sie, wie KKU Marketing Ihre Unternehmensstrategie, Ihr Design und Ihr digitales Marketing transformieren kann. Kontaktieren Sie uns jetzt für eine individuelle Beratung und beginnen Sie Ihre Reise zum Erfolg. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren und Ihr Geschäft auf die nächste Ebene zu heben!



